Venedig: Die „Ovovia“ an der Calatrava-Brücke startet

© Maxx1972

In einem früheren Artikel haben wir uns gefragt: Wird die Stadt Venedig jemals für alle zugänglich sein? Unserer Meinung nach war die Zukunft vielversprechend.

Heute wurde der erste Schritt in diese Richtung getan: Die Konstruktion für den Transport von Behinderten und Personen mit Mobilitätsproblemen an der Calatrava-Brücke ist endlich in Betrieb. Nach mindestens fünfjähriger Wartezeit ist die „Ovovia“ (eiförmige Transportkapsel) am 11. November 2013 um 8 Uhr früh, leise und ohne Feierlichkeiten, auf Jungfernfahrt gegangen.

Die Ovovia ist eine Struktur, die geschaffen wurde, um den Übergang von Behindertenälteren Menschen, Kinderwagen und Schwangeren von einem Ufer des Canal Grande zu erleichtern. Sie ist täglich von 8 bis 22 Uhr in Betrieb, und zwar mittels Ruf einer Videosprechstelle an den beiden Enden der Brücke. 

Es gab leider eine Vielzahl polemischer Auseinandersetzungen, von denen die Planung und die Konstruktion dieser Struktur begleitet wurde. Aber wir möchten uns vor allem auf die positive Seite der Angelegenheit konzentrieren: Durch die neue Möglichkeit, von allen bewundert und überquert zu werden, ist die Calatrava-Brücke heute keine unüberwindbare Mauer mehr.

Wir von Vimec wünschen uns, dass die wunderbare Stadt Venedig ihren Glanz noch erhöhen kann.

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